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Wir machen weiter.

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Rückkehr nach Anhalt

Nach unserer Aktion zur Bundestagswahl in Sachsen- Anhalt wollen wir unsere Projektziele und Methoden weiterentwickeln. Um den Dialog unter den Menschen in Sachsen-Anhalt weiter zu fördern und eine Plattform für gesellschaftlichen Austausch zu schaffen, werden wir 2018 in zwei Phasen nach Sachsen- Anhalt zurückkehren.

Mit einer künstlerisch partizipativen Aktion wollen wir weiter mit den Menschen vor Ort im Gespräch bleiben. Wir möchten einen Raum schaffen, in dem sie und wir vom Leben in der Region erzählen und diese vorstellen. So geben wir uns gegenseitig die Gelegenheit, uns auf neue Art kennenzulernen. Zusätzlich bietet der Raum die Möglichkeit, mit Nachbarn und Mitmenschen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Ziel der Aktion ist es, auf andere Art und Weise Menschen zusammenzubringen, sich gegenseitig anzuhören und sich als Teil einer zusammenhängenden Gesellschaft wahrzunehmen.

Davor und danach

[Fotopaare]

Wie haben die Menschen davor und danach gelebt? Anhand von Dokumentarfotografien wollen wir zeigen wie die Menschen in Sachsen-Anhalt vor und nach der Wende, vor und nach der Migration, vor und nach dem Krieg gelebt haben und leben. Teilnehmende suchen jeweils zwei Fotografien aus, die dies abbilden.

Auch hier laden wir zum Zusammenkommen ein. Die Fotopaare möchten wir im öffentlichen Raum zeigen und so eine Dialog- und Identifikationsfläche schaffen, in der die Brüche in den Leben der Menschen thematisiert und Gemeinsamkeiten erkannt werden können.

Menschen aus Anhalt

[Porträtvideos]

Wer lebt im Wahlkreis Anhalt? Was ist den Menschen hier wichtig und was wünschen sie sich? Die Antworten darauf möchten wir filmisch dokumentieren und in Sachsen-Anhalt ausstellen.

Wir portraitieren verschiedene Menschen, jung, alt, zugezogen oder hier aufgewachsen, und laden alle ein, gemeinsam an der Ausstellung mitzuwirken und ihre Werte auch von Angesicht zu Angesicht zu teilen.

Projektleitung

Mai Thu und Minh Thu. Sachsen-Anhalt@gesellschaftsdenken.org

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Landtagswahlen

Nach dem zehntägigen Einsatz im Wahlkreis Anhalt wollen wir auch während der bevorstehenden Landtagswahlen aktiv sein. Die ausführliche Evaluation nach den Aktionen in Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass unsere Ideen und Konzepte die Menschen erreichen. Mit offenen Gesprächen und Diskussionen an Haustüren, auf der Straße und auf dem Marktplatz konnten und können wir viele verschiedene Menschen erreichen.

Zu den Landtagswahlen 2018 werden wir statt eines längeren Einsatzes mehrere kurze Einsätze von mindestens zwei Tagen durchführen. Unsere hessischen und bayerischen Ortsgruppen organisieren Wochenenden, an denen unsere aktiven Mitglieder aus ganz Deutschland teilnehmen können. Wir wollen in diesem Rahmen weiterhin Gespräche an der Haustür und auf der Straße führen, und öffentliche Aktionen wie Podiumsdiskussionen organisieren.

Als Vorbereitung sollen an den Wochenenden Workshops für unsere Mitglieder stattfinden, um die von uns erprobten Kommunikations- und Dialogstrategien weiterzugeben und neue Formate zu erproben. Ziel der Wochenenden soll nicht nur eine Förderung der Wahlbeteiligung und des gesellschaftlichen Austauschs sein, sondern auch unsere Mitglieder für Landespolitik zu sensibilisieren und weiterzubilden.

Ansprechpartner

Dodo und Alex, landtagswahl@gesellschaftsdenken.org

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Vorbereitung

Sechs Monate vor der Landtagswahl legen die Ortsgruppen einen Zeit- und Finanzierungsplan sowie eine Kommunikationsstrategie fest. Es sollen dabei in Bayern und Hessen ein Zielort mit geringer Wahlbeteiligung gesucht, und lokale Mitglieder, Kooperationspartner und Medien kontaktiert werden.

Einsatz

Im Zeitraum kurz vor den Landtagswahlen soll es mehrere Einsätze geben. Weiterhin wollen wir an zwei Wochenenden, jeweils in Bayern und Hessen, nach kurzer Vorbereitung des Teams größer angelegte Aktionen wie Marktplatzstände, Podiumsdiskussionen und, in Kooperation mit örtlichen Organisationen, Vereins- und Schulbesuche organisieren.

Nachbereitung

Nach den Einsätzen evaluieren wir intern, ob sich ein Einsatz zu den Landtagswahlen lohnt. Dabei sollen unsere Mitglieder befragt werden, sowie eine Analyse der Wahlkreise im Vergleich zu vorigen Landtagswahlen und anderen Wahlkreisen durchgeführt werden.

Europa

Politikverdrossenheit ist eine Gefahr für Demokratie. Die Wahlbeteiligung bei der EU-Parlamentswahl lag 1979 noch bei 61,8% – 2014 fiel sie auf 42,6%. Auch in Deutschland zeigt sich ein ähnliches Wahlverhalten. Hier stimmten 1979 noch 65,7% der Wahlberechtigten ab, während bei der letzten Wahl nur 48,1% ihrer Stimme Gewicht verliehen.

Diese niedrige Wahlbeteiligung trägt zum Unverständnis und Skeptizismus gegenüber europäischen Institutionen und zum Demokratiedefizit der Europäischen Union bei. Angesichts dessen möchten wir mit unserem Projekt zur EU-Parlamentswahl 2019 einen Beitrag zur politischen Bildung leisten.

Phase eins – Information

2018 – 2019
In der Informationsphase informieren wir uns zunächst selbst zu Europäischen Institutionen und europäischen Debatten und Problemen. Weiterhin wollen wir möglichst viele Menschen ergebnisoffen dazu befragen, was ihnen Europa bedeutet – um dies an europäische Politik weiterzugeben. Unser Ziel ist nicht, Propaganda für die EU zu machen, sondern offen als Brücke zwischen den Menschen und den europäischen Institutionen zu wirken.

Dies wollen wir auch durch Vernetzung mit anderen Initiativen wie „Tante Inge“ in München oder „Europa und Brandenburg“ in Berlin erreichen und so erfahren, was das Bild der Menschen von Europa ist. Zudem möchten wir in unseren Einsatzgebieten Lokalzeitungen motivieren, über die EU-Wahl zu berichten und so eine europäische Öffentlichkeit im Lokalen zu schaffen.

Unsere bestehende Kooperation mit De Beweging in den Niederlanden, einer Gruppe die sich zur Förderung des demokratischen Dialogs einsetzt, soll weiter ausgebaut werden. So schaffen wir eine europäische Perspektive für das Projekt, die wir in unseren Aktionen weitergeben können.

Phase zwei – Aktion

Januar bis Mai 2019
Aktuell planen wir in der Aktionsphase 2019 weiterhin Marktplatz-, Straßen- und Haustürgespräche, die die Erkenntnisse aus der Informationsphase miteinbeziehen. Bei der Europawahl dienen wir nicht nur als Austauschpartner sondern auch als neutrale Informationsquelle für unsere Gesprächspartner. Wir wollen dabei auch auf die Probleme der EU hinweisen und möglichst unvoreingenommen und offen den Menschen zuhören und im Dialog Ideen und Lösungen entwickeln.

Zusammengefasst wollen wir unabhängig und unvoreingenommen informieren, ein Bewusstsein für Europa schaffen und Geschichten europäischer Bürger national und transnational erzählen.

Projektleitung

Tobias und Nicolai, europa@gesellschaftsdenken.org

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